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Am Freitag, dem 18.09.09 fand ein workshop der "Aktivregion Alsterland e.V." zum Thema Integriertes Wegenetz in Norderstedt statt.
Wanderer, Fahrradfahrer, Reiter und andere "freizeitliche Landschaftsnutzer" trafen sich in Plenum und Einzelgruppen. Man kann sagen: es bewegt sich etwas im Kreis Segeberg.
Obwohl wir vielleicht in Zukunft mehr gut bereitbare Wege haben werden, werden wir immer auch Straßen und mitunter auch Fahrradwege mit nutzen wollen/müssen, um an unser Ziel zu kommen.
Bleiben insbesondere die Radwege durch Hinterlassenschaften verschmutz, wird es schwierig, von den Gemeinden Zuschüsse für Reitwegeprojekte zu bekommen. Es ist jetzt schon so, dass viele Anwohner den Reiter nicht als Abwechselung im Straßenbild betrachten sondern als Störung. Darf er dann auch noch dem Reiter "hinterherputzen" so ist das Feinbild perfekt.
Durch die öffentliche Diskussion ist es inzwischen normal, dass Hundebesitzer die Häufchen ihrer Lieben entfernen. Ich würde mir dasselbe von den Reitern wünschen.
Alle, mit denen ich gesprochen habe, steigen selbstverständlich ab um die Haufen auf den Grünstreifen zu schieben oder kommen später mit einer Schaufel vorbei. Für die anderen ist der
§ 32 StVO
(1) Es ist verboten, die Straße zu beschmutzen oder zu benetzen oder Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Der für solche verkehrswidrigen Zustände Verantwortliche hat sie unveruzüglich zu beseitigen.
Besser ist es, jetzt aufmerksam zu sein, als später den rotumrandeten Schildern mit dem schwarzen Reiter zu begegnen.
Almut Hamm
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